Betreff: Ihre Plakate und Aufkleber 
Datum: Tue, 13 Jul 2004 08:58:37 +0200 
Von: Manfred Neuberger <manfred.neuberger@univie.ac.at> 
An: "Rockenbauer Robert, Speiser A." <office@alpha2000.at> 
CC: "LdsSanDir.Dr.Olexinski, Dr. Oberleitner" <post.abt12@ktn.gv.at> 
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Sehr geehrter Herr Rockenbauer! 
Zu Ihrer Anfrage kann ich Ihnen mitteilen, dass zwar gesetzliche und fiskalische Maßnahmen im Mittelpunkt der Tabakprävention stehen müssen, 
aber in Verbindung mit den von Ihnen angesprochenen PR-Maßnahmen noch an Wirksamkeit und Effizienz gewinnen (siehe dazu 
http://www.aerzteinitiative.at/_FAQs_1.htm , http://ssdc.ucsd.edu/ssdc/pdf/2002FINAL_RPT.pdf , http://europa.eu.int/comm/health/ph_determinants/life_style/Tobacco/Documents/ev_20031113_rd01_en.pdf. 
Wissenschaftlichen Ergebnisse über die Vorteile kombinierter Strategien werden dzt. von einer Expertengruppe der EU (ASPECT) zusammengestellt, 
bei der ich mitwirke, und werden bald auf www.aerzteinitiative zur allgemeinen Verfügung stehen. Zu Ihren Plakaten und Aufklebern kann ich aus eigener Erfahrung und der von Schulärzten sagen, dass sie sich bei der Unterstützung der Imageverbesserung des Nichtrauchens bewährt haben. Insbesondere die schöne Positivwerbung für das Nichtrauchen ist in ihrer Art einzigartig und sehr hilfreich, um das Selbstbewußtsein nichtrauchender Kinder und Jugendlicher zu stärken. Meine Frau hat als Schulärztin diese (aus eigener Tasche bezahlten) Plakate aufgehängt, um ihre eigenen Vorträge durch emotionale Bilder zu unterstützen und nachhaltige Erinnerung zu schaffen, was in einigen Schulen auch gelang. Leider kam es auch vor, dass militante Raucher unter den Lehrern diese Plakate wieder entfernten, was zeigt, welch großer Aufklärungsbedarf in Österreich noch 
gegeben ist. Trotz der Bemühungen der Minister Außerwinkler und Rauch-Kallat gehört Österreich zu den Schlusslichtern bei der Tabakprävention in Europa. Umso wichtiger sind Ihre Aktivitäten einschließlich der Plakatwerbung, die von der Ärzteinitiative ausdrücklich unterstützt werden. Selbstverständlich bemühen wir uns auch um die Verbesserung legistischer und fiskalischer Maßnahmen sowie Medienkampagnen mit größerer Reichweite wie "Feel Free to Say No" oder die seit heuer auch vom BMBWK unterstützte Aktion "Be Smart, Don't Start". Aber erst das Zusammenwirken dieser Aktionen kann uns den dringend nötigen Erfolg bringen. 
Mit freundlichen Grüßen oUniv.Prof.Dr.med. M.Neuberger

Liebe Leser! 
Was halten Sie vom Vorschlag einer Volksabstimmung? Ich bitten um Ihre Meinung! Ich fürchte, dass die Passivität der Nichtraucher, durch die das 
Raucherproblem erst entstanden ist, auch bei einer Volksabstimmung negativ ausgehen könnte. Zwar werden die Nichtraucher immer mutiger, 
sich für rauchfreie Zonen ein zusetzen, aber wenn es darauf ankommt, wie sieht es dann aus? Und wer vor allem soll diese Arbeit übernehmen? Woher die finanziellen Mittel nehmen? 
Robert Rockenbauer 
E-Mail: nichtraucher@utanet.at 
Tel. u. Fax 0512/268025 
  
Sehr geehrter Herr Robert Rockenbauer! 
Anbei unser Vorschlag zum Artikel aus der NRZ 2/2004: „Wie lässt sich das Raucherproblem lösen?“ 
Unser Vorschlag stützt sich auf die mehrfache Information, das es in Österreich 6 Millionen Nichtraucher gibt und 2,3 Millionen Raucher. Da die Politiker nicht den Mut haben die Interessen der schweigenden Mehrheit zu vertreten, sollten die Rechte der Demokratie genutzt werden: Das Volksbegehren, die Volksabstimmung. Einerseits muss kein Politiker dafür die Verantwortung übernehmen, anderseits kann sich kein Politiker leisten, die berechtigte Forderung zum Schutz der Nichtraucher nicht zu unter stützen. 
  
Die politische Forderung der Volksabstimmung soll folgendes enthalten (teilweise von Herr Karl-Heinz Mayer formuliert (NRZ 2/2004 Seite 15): 
1. Grundsätzlicher Anspruch auf rauchfreie Luft in allen öffentlich zugänglichen Räumen. 
2. Rauchfreie Zone bei allen Haltestellen, Bahnhöfen und Bahnsteigen öffentlicher Verkehrsmittel. 
3. Erlaubnis zum Rauchen nur in ausdrücklich gekennzeichneten und wirkungsvoll abgegrenzten entlüfteten Teilbereichen, deren Größenordnung 
sich am prozentuellen Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung zu orientieren hat. 
4. Im Interesse der Gesundheit hat der Nichtraucher das Recht dem Raucher das Rauchen in seiner Gegenwart zu verbieten. 
5. Schutz der Arbeitnehmer durch Aufklärung der Folgen des Passivrauchens und dem Recht auf Lungenuntersuchung und die Arbeit in den Raucherräumen zu verweigern. 
6. Installation eines Nichtraucher Anwaltes. 
7. Maßnahmen um das Gesetz durch setzen zu können (STRAFBESTIMMUNGEN). 
  
Die Begründungen des Volksbegehren zur Volksabstimmung (denen sich kein Politiker entziehen kann) sind anzuführen. (Teilweise sind sie in der 
NRZ 2/2004 Seite 6, 11 angegeben) Auszugsweise sind dies: 
1. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass das Passivrauchen massiv gesundheitsschädlich ist. Die Nötigung zum Passivrauchen durch 
Raucher muss daher als wissentliche Körperverletzung bewertet werden. Daher ist es angebracht durch gesetzliche Rauchverbote von der unnötigen 
Körperverletzung zu schützen. 
2. Rauchfreie Luft zeigt schnelle Wirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung -> schnelle Senkung der Kosten für Gesundheit (siehe NRZ 2/2004 Seite 6, Die Erfahrungen aus Helena in Kalifornien) 
3. Recht der Menschen auf lebenserhaltende und lebensfördernde Maßnahmen zur Gesundheitserhaltung. Das Unrecht Menschen gegen ihren Willen lebensgefährdenden wie auch lebensverkürzenden Elementen auszusetzen. 
4. Kaufkraftverlust durch Zigarettenindustrie 
5. Volkswirtschaftliche Schaden durch Tabak, hohe Kosten des Gesundheitswesens gegenüber den geringen Einnehmen aus der Tabaksteuer. 

Die Vorgangsweise stellen wir uns so vor: 
1. Formulierung des Volksbegehrens / Text für Volksabstimmung, Vorgaben für Nichtraucherschutzgesetz. 
2. Sammeln der nötigen Unterstützungserklärungen für ein Volksbegehren, das eine Volksabstimmung fordert. (Unterstützung durch Ämter, Vereine, 
...) 
3. Volksabstimmung, Verabschiedung des Gesetzes 
4. Umsetzung durch Installation des NRS-Anwaltes, Anwendung der Strafbestimmungen (zuerst Gesetz mit Strafbestimmungen, dann Durchsetzung) 

Mit freundlichen Grüßen Fam. Enenkel


Betreff: "Irischer Restaurant-Verband sieht Rauchverbot als Erfolg" (Ireland On-Line, 31.05.04) 
Datum: Mon, 31 May 2004 17:50:53 +0200 
Von: Sebastian Winkelmann <bastel22@web.de> 
An: redaktion@neon-magazin.de 
CC: info@aerztezeitung.de 
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Weiterleitung Pressemitteilung Ireland On-Line, 31.05.04 -  
Frei aus dem englischen übersetzt: "Irische Gastronomie glücklich mit Rauchverbot" 
Der irische Restaurant-Verband hat mitgeteilt, das seine Mitglieder keine Geschäftseinbußen als Resultat des Rauchverbotes haben. Die Restaurants hätten anfänglich befürchtet, das Verbot würde ein Kundenverlust bedeuten, der Sprecher der Vereinigung sagte aber, das sie nun vollkommen zufrieden seien. "Aus unserer persönlichen Erfahrung können wir sagen, dass das Geschäft das gleiche wie im Vorjahr ist." "Als Restaurant - Verband sind wir generell sehr glücklich mit dem Nichtrauchen. Es macht ein Restaurant zu einem sehr viel schöneren Platz zum Essen." ( 31.05.04, Ireland On-Line / Quelle: http://212.2.162.45/news/story.asp?j=87092220&p=87x9z8xx&n=87092829 )

Betreff: [Fwd: Maßnahmen gegen Gesundheitsgefährdung durch Tabakrauch in den Gastwirtschaften und Zurückdrängung des Tabakrauchkonsums] 
Datum: Fri, 09 Apr 2004 19:11:25 +0200 
Von: "Harald J. Orthaber" <h.orthaber@fli.at> 
An: "Rockenbauer, Robert" <nichtraucher@utanet.at> 
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Sg. Hr. Rockenbauer, 
Ihr Einsatz bei der ORF-Diskussion "offen gesagt" - Feldzug gegen Raucher (2.4.04) hat mir sehr gut gefallen. Überhaupt sind die "ewigen Positionen" 
von Rauchern äusserst mager und gerechtfertigen eigentlich nun kein längeres Zögern mehr, endlich Maßnahmen zu setzen. Zu Ihrer Information ein Brief an Fr. Rauch-Kallat. 
herzliche Grüße und frohe Ostern, Harald Orthaber 
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Harald J. Orthaber 
h.orthaber@fli.at 
Dipl.-Ing./M.Sc. Dr. 
 A-1170 Wien, Austria         Lacknergasse 43/4 
Voice: 1-4846413                  Fax: 1-4846413 
*** *** *** *** *** *** *** *** *** *** *** ***  *** 
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Betreff: Maßnahmen gegen Gesundheitsgefährdung durch Tabakrauch in den Gastwirtschaften und Zurückdrängung des Tabakrauchkonsums 
Datum: Fri, 09 Apr 2004 18:35:28 +0200 
Von: "Harald J. Orthaber" <h.orthaber@fli.at> 
An: "Rauch-Kallat, Maria" <maria.rauch-kallat@bmgf.gv.at> 
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Sehr geehrte Frau Minister Maria Rauch-Kallat, 
zur ORF-Diskussion "offen gesagt" - Feldzug gegen Raucher (2.4.04) - war in den Medien zunächst betretenes Schweigen angesagt. Vielleicht gab es etwas, mir sind jedenfalls weder eine Berichterstattung noch Kommentare aufgefallen. Man zweifelt entweder an der Ernsthaftigkeit Ihrer 
Maßnahmenumsetzung oder ist schlicht wortkarg aufgrund schlechter argumentativer Karten für die Beibehaltung der jetzigen Tabakrauchgewohnheiten. Wie auch immer, besser werden die Argumente nicht, die Gesundheitsgefährdung ist ausreichend dokumentiert und die Gewohnheiten werden sich ohne gesetzliche Maßnahmen nicht ändern. Alles andere bleiben Wunschgedanken. Deshalb muss getan werden, was in jedem Staate üblich ist, wenn ein Teil der Gesellschaft durch ihr Handeln den anderen Teil in der Gesundheit nachweisbar beeinträchtigt. Hier kann nicht einfach der öffentliche Raum zur Privatsache erklärt werden. Dies gilt genauso wenig in vielen anderen Bereichen (z.B. Kfz-Verkehr) des öffentlichen Lebens und bei Gewaltverbrechen natürlich auch im Privatbereich als Selbstverständlichkeit. Ausserdem wäre eine Umsetzung der Grundrechte, in Österreich indirekt über die Menschenrechtskonvention verschwommener ableitbar - in Deutschland klar durch den Schutz der körperlichen Unversehrtheit definiert, aus politischer Sicht, ohnehin guten Gewissens strikt nachzukommen. Ich ersuche Sie daher, ihre angekündigten Maßnahmen im Bereich der Gastwirtschaften (damit meine ich auch Bars und Nachtlokale miteingeschlossen) nicht halbherzig, infolge vielleicht (wiederum) freiwilligen Beteuerungen vonseiten der Wirtschaft, umzusetzen. Beteuerungen werden sich mit Sicherheit nur als Selbstüberschätzung gegenüber dem Marktzwang herausstellen. Ihre einjährige Frist ist zwar in Ordnung, nur welche konkreten Forderungen ergehen mit einem jetzigen neuen Aufruf an die Gastwirte (oder wird gar nun lediglich ein Jahr gewartet), die dann überprüft werden sollen? Es wird nicht viel herauskommen. Jedenfalls sollte jetzt schon mit der Vorbereitung einer Maßnahmensetzung / Untersuchungen über die Auswirkungen in Irrland usw. begonnen werden, um nach einem Jahr gleich konkret zu werden. Was verstehe ich unter Maßnahmen: Zunächst sind hier nur rechtsverbindliche Maßnahmen sinnvoll (Freiwilligkeit gäbe nur Gelächter), daraus ergibt sich Bewusstsein und nicht einfaches Wegschauen und andere Gäste vor rauchende 
Tatsachen stellen. Eine verbale Durchsetzung nicht mitrauchwilliger Gäste wird ermöglicht. Die praktische Kontrolle und Regelung geht somit durchaus von den Gästen aus und ein erheblicher Mehraufwand vonseiten der Exekutive wird längerfristig nicht zu erwarten sein. Zwei Möglichkeiten (die zweite Möglichkeit ist nicht gut und wird nur angeführt, weil sie oft diskutiert wird):  1. generelles Rauchverbot - ganz oder teilzeitlich, 2. getrennte Räumlichkeiten oder sehr gut gelöste Rauchkanalisierung teilabgeschirmter Raumbereiche in allen Gastwirtschaften. Die konsequenteste Lösung des ganzzeitlichen generellen Rauchverbots würde als einzige Maßnahme sowohl den umfassenden Schutz vor Passivrauchen, den Schutz von ArbeitnehmerInnen in Gastwirtschaften, als auch die Zurückdrängung des Rauchens in allen Alterschichten am ehesten bewirken. Übergangslösungen als Teilzeitverbote wären zwar denkbar (z.B. Rauchverbotszeiten 11-15Uhr, 19-23Uhr, sie decken Essenszeiten ab)  - nur wozu? Für die Tabakindustrie? Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sollten sich Betriebe, die nicht gerade für Prosperität in der Gesellschaft sorgen, sich ehestens um andere Produkte umsehen. Die zweite Möglichkeit getrennter Räumlichkeiten, würde zwar den Schutz vor Passivrauchen 
gewährleisten, aber das Rauchen selbst möglicherweise nicht zurückdrängen. Die Konzentration in den Raucherräumen würde ansteigen. Die Gefährdung von Jugendlichen, insbesondere in Nachtlokalen wird nicht wirklich herabgesetzt.  Komplexe Regelungen  (Raumausstattung) hohen Kosten - zum Teil von kleinen Gaststätten gar nicht leistbar oder umsetzbar (wieder besondere Regelungen?), Übergangsregelungen, Berücksichtigungen von Wettbewerbsproblemen kleiner Gaststätten usw. machen eine solche Maßnahme auch wirtschaftlich riskant und viel zu aufwendig. Generelles Rauchverbot ohne Ausnahmen belässt dagegen ohne Kopfzerbrechen gleiche wirtschaftliche Bedingungen für jeden Gastwirtschaftsbetrieb. Demnach kann ich nur auf die Möglichkeit eines generellen Rauchverbots als effektive und einfach umsetzbare Maßnahme in Gastwirtschaften plädieren. Zum Abschluss ersuche ich Sie noch, dem im vorigen Jahr von der Bundesregierung oder einem Rechtsvertreter zugestimmten Entwurf der WHO-Tabak-Rahmenkonvention in Erinnerung zu rufen und diese überzeugend zur Ratifizierung im Parlament durchzubringen.  
Ein geruhsames Osterfest, mit herzlichen Grüßen, Harald Orthaber 
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Harald J. Orthaber 
h.orthaber@fli.at

Betreff: Rauchen 
Datum: Thu, 20 May 2004 00:01:04 +0200 (MEST) 
Von: "Renate Maschek" <renate.maschek@gmx.at> 
An: nichtraucher@utanet.at 
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Sehr geehrter Hr.Rockenbauer! 
Vor kurzem von einer Neuseeland-Reise zurückgekehrt fällt mir noch unangenehmer als früher auf, dass Österreich eine wahre Rauch- (=Nichtraucher) hölle ist! Ich bin (fast) militante Nichtraucherin und will einfach nicht akzeptieren, dass mein Recht auf rauchfreie Luft ständig missachtet wird. Ich weise in jedem Lokal darauf hin, dass Nichtraucher für Raucher (im Normalfall) keine Belästigung darstellen, in umgekehrter Weise aber sehr wohl. Auch in Neuseeland und Australien finden Lokalbesitzer ihr Auskommen - trotz des rigosen Rauchverbots. Wie angenehm und lebenswert ist das Leben für Nichtraucher in diesen Ländern. Unsere Regierung sieht natürlich keinen Handlungsbedarf- die Wirtschaft darf nicht durch unpopuläre Maßnahmen geängstigt werden. Aber auch wir NichtraucherInnen zählen zum "populus", wir werden ganz einfach nur nicht zur Kenntnis genommen. Gefühle der Hilflosigkeit und Ohnmacht ergreifen mich immer wieder, immer öfter aber auch Wut und Aggression. Wie können wir nachhaltig Gehör finden??? 
Mit freundlichen Grüßen Mag.Renate Maschek

Betreff: Restaurantfuehrer "Kinder willkommen" 
Datum: Thu, 06 May 2004 15:25:24 +0200 
Von: "Sabine H. M. Merwald" <sabine@merwald.com> 
An: nichtraucher@utanet.at 
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>Date: Thu, 06 May 2004 13:22:59 +0200 
>To: familienverband@edw.or.at 
>From: "Sabine H. M. Merwald" <sabine@merwald.com> 
>Subject: Restaurantfuehrer "Kinder willkommen" 
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>Sehr geehrte Damen und Herren, 
>zunaechst vielen Dank fuer die prompte Zusendung des Restaurantfuehrers "Kinder willkommen". Beim Durchsehen war ich allderings sehr enttaeuscht ueber die Tatsache, dass von >ca. 58 Lokalen weniger als 20 ueber eine Nichtraucherzone verfuegen. >Wahrscheinlich sind es tatsaechlich noch weniger, denn ich rief einige an, um mich in diesem wichtigsten Punkt zu vergewissern, doch davon hatten zwei (Lusthaus; Witwe Bolte) keine Nichtraucherzone, andere mit Vorbehalt (im Winter nicht immer, etc.). Doch gerade DIES ist das allerwichtigste Kriterium bei der Restaurantwahl, da es schliesslich um die Gesundheit der Kinder geht. Sie sind die Gruppe, die am meisten schuetzenswert ist und sich zugleich am wenigsten gegen den Passivrauch zur Wehr setzen kann. Die Folgen koennen im schlimmsten Fall bis zu SIDS (sudden infant death - syndrome) gehen. Ich bin auch schon seit Jahren auf politischer Ebene bemueht, die gesetzliche Etablierung von Nichtraucherzonen zu erwirken, doch bis dato ohne Erfolg. Wir sind nur kleine Schritte vorangekommen. Ich bitte Sie daher, Ihre Broschuere unbedingt zu aktualisieren. Bei dieser Gelegenheit haetten Sie die Moeglichkeit und Chance, im Namen der Kleinsten Lobbying zu betreiben, sodass die Lokale, die keine Nichtraucherzone haben, doch Einsehen erlangen und einen solche etablieren. Restaurants, die Familien mit Kindern durch Ihre kindergerechte Ausstattung anziehen, muessten letztere doch vor allem mit sauberer Luftqualitaet zuvorkommend behandeln!! Vielen Dank fuer Ihre Bemuehungen, >umgekehrt darf ich Ihnen noch 2 Lokale mit NR-Zone vorstellen, das "Tibet" im 9. Bezirk sowie "Wrenkh" im ersten Bez. (eigener Raum) sind sehr kinderfreundlich. 
Ich hoffe, auf balidge gemeinsame Erfolge dahingend und verbleibe  
mit freundlichen Gruessen, Sabine Merwald

Betreff:  "Offen gesagt" 
Datum:  Mon, 5 Apr 2004 10:17:46 +0200 
Von:  "Karl-Heinz Mayer" <kh.mayer@utanet.at> 
An: <nichtraucher@utanet.at> 
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Es geht nicht um die Befindlichkeit der Raucher 
Sehr geehrter Herr Rockenbauer! 
Danke für Ihr Engagement und Ihre zielorientierten, gut formulierten Diskussionsbeiträge in der Sendung "Offen gesagt" vom 4.4.2004! Ihre prägnanten Statements haben sich wohltuend von dem ewig gleichen Gelaber der Nikotinabhängigen und Handlungsunwilligen abgehoben. Der Gesamteindruck der Sendung war für mich leider weniger positiv: Es geht weniger um die Befindlichkeit der 2 Millionen Raucher, sondern in erster 
Linie um den Schutz der 6 Millionen Nichtraucher. Niemand wird einen Herrn Mauhart von der Sinnlosigkeit des Rauchens Überzeugen können, aber man hätte zumindest versuchen können, ihm und seinen zwei Millionen Gesinnungsgenossen noch eindringlicher zu erklären, was ihre Rauchwolken für Kinder, für Asthmakranke und für den ganz gewöhnlichen Durchschnittsmenschen bedeuten, der ungestört sein Essen im Restaurant geniessen und seinen Körper gesund erhalten will. Die Frau Minister scheint zwar fähig zur Einsicht zu sein, aber offensichtlich unwillig zu handeln, da sie natürlich auf die entsprechenden Lobbies und Wählerschichten Rücksicht nehmen zu müssen glaubt. Trotzdem hätte man ihr noch deutlicher sagen können, dass Politiker eine klare Verpflichtung haben, Zustände, die sie als nachteilig erkennen, auch tatsächlich durch entsprechende gesetzliche Maßnahmen zu verändern. Meiner Meinung müsste die politische Forderung für Österreich so lauten: 1. Grundsätzlicher Anspruch auf rauchfreie Luft in allen öffentlich zugänglichen Räumen, Lokalen, Geschäften, Büros etc. Eine Tischreservierung ohne besonderen Zusatz muss Anspruch auf einen rauchfreien Tisch gewährleisten, nicht umgekehrt, wie es heute leider ist. 2. Erlaubnis zum Rauchen nur in ausdrücklich gekennzeichneten und 
wirkungsvoll abgegrenzten und entlüfteten Teilbereichen, deren Größenordnung sich am prozentualen Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung zuorientieren hat (also jedenfalls kleiner als der Nichtraucherbereich sein muss). 3. Schutz der Arbeitnehmer, z.B. durch jährliche verpflichtende 
Lungenuntersuchung mit Belehrung über die möglichen Folgen des Passivrauchens und das Recht, die Arbeit in den Raucherräumen zu verweigern. 
Schade war auch, dass niemand die Courage und Schlagfertigkeit hatte, dem  peinlichen und niveaulosen Einstieg von Herrn Bronner mit seiner pauschalen Verächtlichmachung der Iren entgegenzutreten. Aber ich weiß: zu Hause vor dem Fernsehschirm hat man leicht reden. Deshalb nochmals danke für Ihren Auftritt, mit dem Sie die Interessen der Nichtraucher gut vertreten haben! 
Karl-Heinz Mayer

Betreff: Forum 
Datum: Thu, 29 Apr 2004 16:07:39 +0200 
von:nichtraucher@utanet.at 
An: nichtraucher@alpha2000.at 
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Maßnahmen gegen die Gesundheitsgefährdung durch Tabakrauch in den Gastwirtschaften Zurückdrängung des Tabakrauchkonsums 
In der ZIB (14.4.2004, 19h30) kam die Meldung: „Laut Aussage des Gesundheitsministeriums sind bezüglich des Rauchens keine Verschärfungen 
der Gesetze geplant“. Vielleicht sind für den Bereich der Gastwirtschaften die jetzigen Gesetze (am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden) nicht adaptierbar und es erfordert zusätzliche Gesetze? Dann könnte das Wortspiel ja stimmen. Wenn noch keine Gesetze existieren, können sie auch nicht  verschärft werden! Oder wie sonst ist diese Meldung zu verstehen? Täuschen und Tarnen zur Gemütsberuhigung, oder entsprechende 
Ausdrucksweise vonseiten des Gesundheitsministeriums? Die Sache ist jedenfalls bemerkenswert, wenn man sich an die durchaus verantwortungsbewussten Aussagen von Frau Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat bei der ORF-Diskussion "Offen gesagt" - Feldzug gegen 
Raucher (am 4.4.04) erinnert!  
Wer die derzeitige Lage innerhalb Europa überblicken möchte, der sollte einmal die Seite http://www.smokeatwork.org/german/factsheet2.htm 
aufsuchen. Es tut sich eine Menge. Angesichts der Umschwünge und teils schon eingeführten Rauchverbote und -beschränkungen in etlichen 
europäischen Staaten (insbesondere Niederlande, Norwegen, Italien, Republik Irland, Belgien, Frankreich und auch Finnland mit einer 
interessanten Studie), wird es ehestens ein Leichtes sein, Auswirkungen in vielen Fassetten zu studieren. Gewisse Verunsicherungsargumentationen 
vonseiten der Tabakindustrie und deren versuchter Schulterschluss mit der Gastwirtschaft werden sich in „rauchfreie“ Luft auflösen. Daneben sei bemerkt, dass viele GastwirtInnen inklusive des Personals selbst stark nikotinabhängig sind und schon aus diesem Grund von einem Verbot wenig wissen wollen. Nichts desto weniger bedarf es aber an eine umso notwendigere Unterstützung von jenen Rauchern (zumindest einem Drittel davon), die aufgrund der Einschränkungen die Chance ergreifen und ihren Nikotinkonsum einstellen wollen.  
Einige weitere Bemerkungen: Eine Argumentation oder Umsetzung lt. etlichen Staaten, den Rauchern die Bars und Pubs generell zu "überlassen", halte ich trotz des gutgemeinten Willens ihnen damit einen Freiraum zu gewähren, dennoch für problematisch. Man kann es probieren, muss sich aber im Klaren sein, dass gerade die jüngeren Leute diese frequentieren und dort die problematischsten Auswirkungen der drastischen Steigerung des Nikotinkonsums bestehen. Eine Gleichbehandlung für alle ist der bessere Weg. Ein kleiner Ausweg wäre eventuell noch eine Zeitbeschränkung (z.B. Rauchverbotsaufhebung ab 23 oder 24 Uhr). Würde man für verschiedene öffentliche Lokaltypen Ausnahmen machen, so läuft man ausserdem wieder in Konkurrenzprobleme, denn in Esslokale wird man essen und anschließend relativ schnell das Lokal entsprechend wechseln, um den Rauchgewohnheiten nachzugehen und dort auch zu trinken. Trinken ist aber eine wichtige Einnahmequelle und dementsprechend ist dann mit Einnahmeverlusten bei Esslokalen zu rechnen. Im Gegenzug müsste man wiederum Raucherbereiche in Esslokalen gestatten, mit wiederum komplexen Bestimmungen und kostenintensiven Einrichtungsaufteilungen. Dann wären wir wieder dort, was die Umsetzung in die Länge zieht und der Kostenaufwand inklusive des gesetzlichen Aufwandes stark erhöht und verkompliziert. Und auch das Ziel einer Verminderung des generellen Nikotonkonsums wird nur mehr marginal werden. Das können wir nicht ernsthaft wollen. Gewinner wäre nur die Tabakindustrie. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sollten sich Unternehmen (z.B. Tabakindustrie), die nicht gerade zum Wohl in der Gesellschaft sorgen, sich ehestens um andere Produkte umsehen.  
Ich kann allen jenen, die den derzeitigen rauchigen Zustand in unseren Gastwirtschaften und ihre Gesundheitsgefährdung und Verführung zum 
Rauchen nicht mehr länger tolerieren wollen bitten, sich die Mühe zu nehmen, ihre Eindrücke, Lob und Tadel von Gastwirtschaften hier im 
Kommunikationsforum <nichtraucher@alpha2000.at> zu dokumentieren, an Freunde und Bekannte weiterzureichen und auch mitunter an das BM für 
Gesundheit und Frauen Meinungen und Vorschläge zu unterbreiten. Sie sind aus eigener Erfahrung auch individuell sehr Kontaktbereit und um das 
Problem bemüht. Adresse: BM für Gesundheit und Frauen, Radetzkystr. 2, 1030 Wien. E-Mail: <maria. rauch-kallat@bmgf.gv.at> Harald J. Orthaber, 1170 Wien 
Veröffentlichung in der NRZ 2/2004

Betreff: Forum 
Raucherproblem - Vorschläge - wie könnte man das ändern? 
Datum: Mon, 26 Jan 2004 23:15:22 +0100 
Erhard Ogris <eogris@gmx.at> 
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S.g. Herren! 
Die von Prof. Neuberger präsentierten Fakten, die Österreich als eines der rauchfreundlichsten Länder Europas ausweisen sind für mich eine traurige Bestätigung von dem was ich täglich sehe und rieche. Diese wenig ruhmreiche Entwicklung war vorhersehbar, denn der Anteil an jugendlichen Rauchern in Österreich stieg in den letzten Jahren stetig (vor 2 Jahren schon wies eine entsprechende Statistik im Schweizer Nachrichtenmagazin "Facts" Österreich weltweit als Spitzenreiter aus). Was ich nicht ganz verstehe ist die Tatsache, dass Östrreich nicht  nur gegenüber den USA sondern auch gegenüber vielen europäischen Ländern arg ins Hintertreffen geraten ist, was den Nichtraucherschutz betrifft. Was sagt z.B. das Gesundheitsministerium, wenn es lang anhaltende negative Trends vorgelegt bekommt? 
Meiner Meinung nach schreit die jetzige Situation geradezu nach einem Volksbegehren. Wenn die Umfragen der letzten Jahre stimmen, dann steckt 
enormes Potential für rauchfreie Luft in der österreichischen Bevölkerung. Wie denken Sie darüber. Es dürfte doch nicht so schwierig sein über die 
Medien mind. 8000 Leute zu motivieren, sich endlich gegen die unerträgliche Feinstaubbelastung zur Wehr zu setzten. und dies mit einer 
Unterschrift zu dokumentieren. Nach dieser Hürde wären es noch viel mehr, denn Nichtraucher sind oft (hierzulande) eher zurückhaltend und trauen sich nicht, hervorzutreten und etwas zu fordern. Durch  ein Volksbegehren könnte man dieses latente Potential nützen und ansprechen. Ich erwarte mir dadurch zwar keine sofortige bahnbrechende Änderung der Situation, der Bedarf und der Wunsch nach rauchfreien Raüumen wäre aber somit eindeutig und unzweifelhaft dokumentiert. 
Ich kann den Vorschlägen von Herrn Orthaber viel abgewinnen - v.a. die Beweisumkehr wäre etwas Fantastisches. Grundsätzlich glaube ich aber, 
dass eine echte Änderungschance nur über das Argument Kosten funktionieren wird. (Beim Thema Grundrecht schickt einem der Gesundheitsminister eine Resolution aus den 50er Jahren zu, dass man ohnehin ein Grundrecht auf reine Luft hat. Vielen Dank.) Welche  Kosten verursachen Raucherschäden. Wie wirkt sich das auf unser Gesundheitssystem, das ja immer noch ein Versicherungssystem ist, aus. Es kann doch nicht so schwer sein, enstpechende Zusammenhänge zu erfassen, hochzurechnen und daraus entsprechende  Versicherungsprämien zu berechnen. 
Weiters würde mich interessieren, inwiefern z.B. MAK Werte für Formaldehyd, CO oder generell PM10  bzw. PM2.5 Werte durch Zigarettenrauch in Gasthäusern, aber auch z.B. Büros überschritten werden. Haben Sie, Herr Neuberger, dazu Daten? Ich habe einmal  gelesen, dass die MAK Konzentration von Formaldehyd bereits nach 3 Zigaretten in einem 15 m2 Raum überschritten wird. Kann das  stimmen? 
Ein weiterer Weg wäre eine Art Gütesiegel für Rauchfreie Restaurants/Bars. Ich habe soetwas in Toronto erlebt. Ein Grünes Pickerl mit Messer und Gabel mit denm Hinweis: We proudly present you a non-smoking dining area, was dann auch tatsächlich rauchfrei war. Durch Nachfragen habe ich erfahren, dass dieses Programm von der Stadtregierung  unterstützt wird. (Argument: steigende Kosten im Gesundheitswesen). Bei entsprechender Anfrage von Gesundheitsstadträtin Pittermann, soetwas in Wien anzudenken, bekam ich einen bla, bla Brief mit dem Inhalt, wieviel  sie nicht für diese Sache tut und noch tun wird. 
 Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es viele Massnahmen gibt, die in anderen Ländern schon erfolgreich erprobt wurden und die - im Gegensatz zu den Aussagen der Tabakindustrie - sehr wohl gewirkt haben. Ich denke,dass ein Volksbegehren, unterstützt von einem entsprechendem 
Personenkomitee, ein grosser Schritt in Richtung echter Koexistenz von Nichtrauchern und Rauchern sein könnte. 
Beste Grüsse 
Erhard Ogris 

Sg.Herren! 
Die für die Allgemeinbevölkerung geltenden MIK-Werte für Feinstaub, etc. werden sicher überschritten; z.T. auch TRK-Werte für Karzinogene am Arbeitsplatz (Tabakrauch ist sowohl von der IARC wie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als Humankarzinogen anerkannt, nur in Österreich 
drückt man sich noch um entsprechende Arbeitsplatzbestimmungen, weil er kein Arbeitsstoff ist). Was das Volksbegehren betrifft, so darf ich Sie an die 
Nichtraucherschutzgemeinschaft verweisen (Robert Rockenbauer, Innsbruck). 
MfG 
M.Neuberger


Datum:  Wed, 28 Apr 2004 20:31:47 +0200 
Von:  "Erhard Ogris" <eogris@gmx.at> 
An: <nichtraucher@utanet.at> 
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S.g. Herr Rockenbauer! 
Ich stimme Ihnen völlig zu, dass die Zeit für ein Rauchverbot in der Gastronomie längst fällig ist, wobei ich v.a. Pubs nicht ausschliessen würde. Ich hoffe auch sehr, dass über über die EU (Beispiel Irland) ein gewisser Druck auf die Nachzügler ausgeübt wird. In Deutschland diskutieren entsprechende Organisationen - was Sie wahrscheinlich ohnehin wissen - dasselbe z.B.: http://www.smokefreeliving.net . 
Meinen Vorschlag, ein Volksbegehren zu initieren, sehe ich nicht als Widerspruch zu diesen Forderungen. Ich dachte mir, dass dies ein 
demokratisches Mittel wäre, um der Tatsache Ausdruck zu verleihen, dass eine satte Mehrheit FÜR ein Rauchverbot in der Gastronomie ist. Sämtliche online - Umfragen und TED Umfragen der letzten Jahre in D und A zeigen dieses Ergebnis. Und es wäre der unanfechtbare Gegenbeweis für die Mauhart`sche Behauptung, es würde keinen Bedarf für rauchfreie Gaststätten geben. Was mir auch noch ein Anliegen ist, ist die Tatsache, dass es zwar immer häufiger Raucherzonen in Restaurants oder auch in den Firmen, Ämtern etc. gibt, diese jedoch räumlich nicht oder unzureichend abgetrennt sind. Es passiert daher immer wieder, dass man in diese Gebäude mit einem grossen Rauchverbotszeichen auf der Tütr geht und das erste was man riecht ist RAUCH. Ich fordere daher auch verbindliche Bestimmungen, wie solche Raucherzonen (besser Zimmer) auszusehen haben. 
Ich darf Ihnen in diesem Zusammenhang zu Ihrem Auftreten in "Offen gesagt" gratulieren, wo Sie der Gesundheitsministerin traurigerweise erklären 
mussten, dass eine normale Gastättenlüftungsanlage (wenn überhaupt vorhanden) nach neuesten Erkenntnissen KEIN entsprechernder Schutz vor 
dem Rauch ist. Das Argument "Lüftung" wurde übrigens auch aus dem Arbeitsplatzgesetz richtigerweise gestrichen. 
Beste Grüsse 
Erhard Ogris

Fri, 23 Apr 2004 16:03:19 +0200 
 Von: "Sabine H. M. Merwald" <sabine@merwald.com> 
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Sehr geehrter Herr Rockenbauer, 
Ihre Ausgabe der NR-Zeitung 1/2004 hat mir besonders gut gefallen. Vor allem der Aufruf an bzw. die Aufklaerung aller Nichtraucher ist ein sehr 
effektives Mittel zum Ziel. Das NR-Treffen zum 26.1. ist mir leider entgangen; ich kann es mir nur so erklaeren, dass ich kurz davor zur Erkenntnis gelangte, ein Baby zu erwarten. Andernfalls haette ich es mir auch kaum entgehen lassen, Sie (endlich) kennenzulernen (lernen zu koennen), da ich Ihr Engagement, Ihre Aktivitaeten und Ihr Durchhaltevermoegen besonders bewundere und schaetze. 
Werden Sie am 24.5. in Bad Schallerbach sein? Wenn es mir mein Gesundheitszustand erlaubt (ich musste leider liegen), moechte ich naemlich versuchen, teilzunehmen. Ist Dr Waneck vielleicht Raucher? Vor Jahren habe ich ihn schon wegen NR-Zone/Gastronomie kontaktiert -- keine Antwort. Auch so scheint er ja sehr zurueckhaltend. Die Pressekonferenz um 10.00 am 24.5. wuerde es erlauben, ihn in coram publico zu fragen ("festzunageln"), da er ja Maria Rauch-Kallat vertritt, die aus terminlichen Gruenden nicht kommen kann, wie Sie wahrscheinlich wissen. Ueber Ihre Internetseite (ich glaube, Sie haben einen Brief von mir dort publiziert), wandten sich schon mehrere Hilfesuchende an mich (u.a. eine 
Asthmatikerin), sodass ich diese auch aufklaeren konnte, was Nichtraucher alles tun koennen; eine Dame wandte sich so wie ich mit Mails und 
Telefonaten an das Gesundheitsministerium (bis dato weicht Fr. Minister Rauch-Kallat nicht ab von den "12 Monaten Freiwilligkeit", von denen wir ja 
alle wissen, was sie bringen werden...).  Aber ich fand dennoch ein offenes Ohr, und zwar: 
Mag. Christoph Hörhan, Kabinett der Bundesministerin , Strategische Kommunikation 
Radetzkystrasse 2, 1031 Wien, Tel  +43 1 71100-4379 
Eine Frage, haben Sie diese Ausgabe der NR-Zeitung auch an das Gesundheitsmin. schicken lassen? Wenn nicht, dann bitte unbedingt an diesen Mag Hoerhan, denn er ist jetzt auch sehr aktiv. Bezueglich Weltnichtrauchertag/24.5. habe ich all mein erarbeitetes Material an den Organisator des Symposiums in Bad Schallerbach geschickt, um es an entsprechende Journalisten fuer Fragen weiterzuleiten und sie vorzubereiten. 
Sollte ich doch teilnehmen, wuerde ich mich sehr freuen, Sie einmal 'life' in Aktion zu sehen. Oder sind sie an diesem Tag sogar in Wien?  
Ich hoffe, mit all meinen Mails auch ein wenig Inspiration gewesen zu sein, wenn nicht, so zeigt es nur, dass wir alle am gleichen, richtigen Weg sind. Wuerde ich jetzt fliegen duerfen (darf ich nicht) -- ich waere schon auf Urlaub in Irland... 
Danke fuer Ihre unermuedlichen Bemuehungen, 
mit besten Gruessen, Sabine Merwald

Betreff: Offen gesagt 
Datum: Mon, 5 Apr 2004 09:16:05 +0200 
Von: SCHENK Nicole <Nicole.Schenk@ba-ca.com> 
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Sehr geehrter Herr Rockenbauer, 
mit großem Interesse habe ich gestern die Sendung "Offen gesagt" verfolgt. Ich bin selbst Nichtraucher (hab noch nie eine Zigarette geraucht) und leide seit Jahrzehnten (ich bin 30 Jahre) unter der Rücksichtslosigkeit von Rauchern. Und ich gebe Ihnen völlig recht: Herr Mauhart hat gestern nur seine (finanziellen) Interessen vertreten! Ihm ist doch die Gesundheit von Jugendlichen völlig egal! Hauptsache, der Umsatz stimmt. Ich habe auch als Jugendliche unter dem Nikotinqualm gelitten, daher gehe ich auch heute kaum in Diskotheken oder  halte mich lange in Lokalen auf. Ich bekomme rote Augen, einen kratzenden Hals und manchmal glaube ich, ersticken zu müssen. Und es ist leider auch so, daß die wenigsten Lokale rauchfreie Zonen haben (und wenn, dann liegen diese oft unmittelbar (!) neben der Raucherzone, wie z.B. im berühmten Café Griendsteidl). Ich empfinde es als höchst respektlos, wenn in Lokalen, wo gegessen wird, auch geraucht wird - da vergeht einem doch der Appetit! Vor allem finde ich es immer sehr amüsant, wenn die Raucher wollen, daß man ihre Sucht respektiert... man kann ihnen doch das Rauchen nicht verbieten! Und wer, bitte schön, respektiert, daß ich meine Gesundheit nicht von diesem Pack geschädigt haben möchte?! Die sollen doch rauchen, aber bitte ihren Dreck selbst 
einatmen! Ich finde die Idee Irlands wirklich nachahmenswert!  
Ich wäre auch dafür, daß auf den Zigarettenpreis eine Art Zusatzsteuer eingehoben wird, um die Kosten der Nachfolgeerkrankungen zu decken, denn wie komme ich dazu, daß mein Versicherungsbeitrag für die Erkrankungen von Rauchern eingesetzt wird, während ich bei Kleinigkeiten einen Witzbetrag von der Krankenkasse zurückbekomme! 
Und noch was zu Herrn Mauhart: immer wieder geht er auf Alkohol oder Drogen ein.. nur da gibt´s einen Unterschied: wenn jemand neben mir Alkohol konsumiert, schädigt er MEINE Gesundheit nicht! Wie auch immer, es war gestern erschreckend, zu sehen, wie IGNORANT vermeintlich Erwachsene sind! 
Lieber Herr Rockenbauer, bitte kämpfen Sie weiter! 
Hochachtungsvoll 
Mag. Nicole Schenk 

Betreff: Rauchverbot in Lokalen  
Datum: Tue, 30 Mar 2004 18:38:48 +0200  
Von: "Josef Richard Mennerstorfer" <j.r.mennerstorfer@utanet.at>  
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Ich habe heute die Diskussion in ORF 2 bezüglich Rauchverbotes in Lokalen verfolgt, wie es eben in Irland eingeführt worden ist. Die Argumente des Herrn KR Prilisauer  (Anm.: Vertreter der Wirtschaftskammer Wien) waren auf schwachen Füßen gelagert. Ich kann mir den Blödsinn nicht mehr anhören, dass die Einführung von diesbezüglichen Verboten abzulehnen wäre. Es wäre natürlich schön, wenn wir keine bräuchten. Aber, dann können wir die Strafbarkeit von Diebstahl, Mord und Totschlag auch abschaffen. Vertrauen wir doch auf die Gutheit des Menschen! Gesetze, und damit auch Verbote, sind in großem Ausmaß zum Schutze der Staatsbürger da. Das gehört allen diesen Zweckoptimisten einmal deutlich ins Stammbuch geschrieben! Solange also nicht zumindest in Restaurants mit zwei oder mehreren Speiseräumen ein Nichtraucherraum obligatorisch ist, ist das Ganze eine Farce. Somit stimme ich den Argumenten ihres Herrn Rockenbauer  vollauf zu. 
Gibt es von Ihrer Organisation in NÖ oder Wien eine Kontaktstelle? Ich würde mich gerne einbringen. Grundsätzlich sind mir erwachsene Raucher nicht egal. Da ich aber die Erfahrung gemacht habe, dass kaum einer mit Argumenten vom Rauchen abzubringen ist, verschwende ich meine Energie nicht für sie. Bei der Jugend kann ich aber weder zuschauen noch wegschauen, wenn sie exzessiv am Stängel hängen. Es ist später als 5 vor 12! Wenn das so weitergeht, wird Österreich in wenigen Jahren eine ziemlich kranke Bevölkerung haben. 
Aber, bei Ihnen trete ich ja ohnehin nur offene Türen ein. 
Freundliche Grüße  
Josef R. Mennerstorfer 

Betreff: danke! 
Datum: Tue, 30 Mar 2004 18:04:42 +0200 
Von: <eleonore.moser@aon.at> 
An: <nichtraucher@utanet.at> 
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Vielen Dank für Ihr Engagement, Herr Rockenbauer! Sie haben völlig Recht mit Ihrer Argumentation. Als mein Mann und ich in einem Restaurant baten, in einem Nichtraucherzimmer einen Tisch zu bekommen, sagte man, dass man kein solches Zimmer habe. Man wäre froh, wenn endlich eine Verordnung von oben käme, dass es Vorschrift ist. Aber solange kein diesbezügliches Gesetz besteht, will man seine Raucher nicht vergrämen..... 
Mit freundlichen Grüßen 
Eleonore Moser 

Betreff: ? 
Datum: Tue, 02 Mar 2004 
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Grüß Gott! 
ich bin überzeugte nichtraucherin und wünsche mir, dass vorallem in lokalen ein rauchverbot durchgesetzt wird. zur tätigkeit eures vereins möchte ich sagen, dass ich glaube, dass aufklärungsarbeit ein erster schritt, aber viiiiiiiiiiiel zu wenig ist, um gegen die gastronomie und die wirtschaftsmacht tabakindustrie etwas zu unternehmen. es ist in der gesellschaft nach wie vor unpopulär gegen die "armen süchtigen" Raucher zu sein. "A bisserl Rauch - des kann ja net so schlimm sein.  Wenn`s die stört, kannst ja nach Hause gehen ..." Die Argumente mit den Arbeitsplätzen, die die Raucherindustrie schafft, oder daß der Staat an den Steuern verdient sind fadenscheinig. Der Staat läßt sich schon was einfallen, wenn er zuwenig geld hat (da mache ich mir keine sorgen) und die wirtschaft musste sich immer wieder den neuen gegebenheiten anpassen, auch wenn sich die art der arbeitsplätze dadurch geändert haben. es gäbe noch viel zu sagen, aber argumente ziehen auf dieser ebene nicht. die medien müssten sich des themas wieder verstärkt annehmen. ich kann einfach nicht glauben, dass leute behaupten, dass der Schaden des passivrauchens nicht eindeutig erwiesen ist. gibt es keine Studien dazu? Warum kennt die die breite Masse nicht? warum macht die Politik keinen Druck, dass die gesundheitsrisiken bei rauchern viel höher sind und zwingt die gastronomie zu einschneidenden maßnahmen (RAUCHVERBOT !) und verhandelt mit der tabakindustrie. es geht doch wiedereinmal nur um geld. so das war einmal ein einstieg. ich will mein recht auf saubere luft besser vertreten wissen. warum hilft mir nicht das gesetz dabei. und wenn es schon gesetzlich verankert ist, warum hält sich (außer am arbeitsplatz) keiner daran? 
>> Liebe Grüße >> Ingrid Felix 
85716 Unterschleißheim 

Betreff: Fw: Aktuell 25/2004: 
 Zappelphilipp-Syndrom  
durch Rauchen in der Schwangerschaft  
Absender: "Weber" <Dr.Weber.Haan@t-online.de>  
Empfänger: "Weber, Dr. Helmut" <dr.weber.haan@t-online.de>  
Datum: 13. Feb 2004 10:3 
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Sehr geehrte Damen und Herren,  
hiermit leite ich Ihnen eine sehr interessante Information von Herr Mannesschmidt über ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivtäts-Störung) weiter.  
Ihr H. Weber  
Zappelphilipp-Syndrom durch Rauchen in der Schwangerschaft Studie belegt psychische Folgen für die Kinder  

Rauchende Mütter können ihre Kinder in der Schwangerschaft auch psychisch  schädigen. Ihre Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nichtrauchenden Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)  geförderte Studie, die am Mittwoch in Berlin bekannt wurde. Sie wurde erstellt vom Suchtforschungsverbund Baden Württemberg, den das BMBF mit drei Millionen Euro fördert. Die Studie der Mannheimer Wissenschaftler Professor Martin Schmidt und Dr. Manfred Laucht belegt, dass Kinder rauchender Mütter bis zu vier mal häufiger Verhaltensauffälligkeiten wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität, - drei Leitsymptome des Zappelphilipp-Syndroms -, zeigen. Hinzu kommt, dass die Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten haben.  
Die Daten der Studie wurden im Rahmen einer Mannheimer Längsschnittstudie erhoben, in der 362 Kinder von der Geburt bis zur späten Kindheit in ihrer Entwicklung begleitet wurden. 
Das BMBF misst der Forschung zur Sucht eine hohe Bedeutung bei. Seit 2001 werden vier Forschungsverbünde (Baden-Württemberg, Bayern/Dresden, Nord-Ost und Nordrhein - Westfalen) in denen sich regional Forschungs- und Versorgungseinrichtungen zusammengeschlossen haben, mit insgesamt neun Millionen Euro gefördert. So sollen Abhängige besser behandelt, Rückfälle vermieden sowie Früherkennung und Prävention verbessert werden. 
Zum Thema Sucht hat das BMBF auch eine neue Broschüre veröffentlicht. Sie zeigt, wie Nikotin, Alkohol und weitere Drogen auf den Körper und die Psyche der Menschen wirken. Außerdem werden gesellschaftliche Faktoren und biologische Prozesse bei der Entwicklung von Suchtverhalten geschildert. Die neue BMBF-Broschüre "Verstehen, Helfen, Vorbeugen - Suchtforschung auf neuen Wegen" stellt den aktuellen Stand der Forschung dar, beschreibt Therapieverfahren und zeigt Präventionsansätze auf.  
Die Broschüre kann kostenlos beim BMBF unter books@bmbf.bund.de <mailto:books@bmbf.bund.de> bestellt oder unter http://www.bmbf.depub/suchtforschung_auf_neuen_wegen.pdf im Internet 
<http://www.bmbf.depub/suchtforschung_auf_neuen_wegen.pdfim Internet als PDF-Datei> herunter geladen werden.  


Betreff: Ihr Interview, ausgestrahlt am 17.01.2004 
Datum: Sat, 17 Jan 2004 01:04:19 +0100 
Von: "Michael Brockhaus"  
<michael@mbrockhaus.de------- 
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Sehr geehrter Herr Neuberger, 
ich habe eben Ihr Interview in der ZiB gesehen (17.01.2004, 0:00 Uhr, ORF2) und möchte dazu gerne kurz Stellung nehmen.  Ich bin jetzt 30 Jahre alt und schon mein ganzen Leben lang leider -- muss ich schon beinahe sagen -- überzeugter Nichtraucher. Mich freut es sehr, dass es Leute wie Sie gibt, die sich für uns einsetzen. 
Ihr Gesprächspartner Hr. Beppo Mauhart sprach davon, dass er sich nicht in seinem Persönlichkeitsrecht einschränken lassen will, wenn das Rauchverbot in Restaurants etc. eingeführt werden sollte; aber eine Frage: was für ein Recht haben Nichtraucher?? Wir müssen das ja leider seit Jahren über uns ergehen lassen?? Wo ist da die Gerechtigkeit? Ein Abend und die Kleidung stinkt ja schon förmlich; und wer bezahlt meine Wäsche?? Herr Mauhart?? Wohl kaum. Also bleibe ich nicht nur auf dem Gestank und der Gesundheitsgefährdung sitzen, nein auch auf den Kosten der Reinigung jedenTag. Toll. Auch ein schönes Argument von Herrn Mauhart war ja der schon beinahe freche Kommentar, dass Jugendliche lieber rauchen sollen, als dass sie mit harten Drogen anfangen. 
Eine Frage (wenn auch etwas sehr überspitzt): Sollen deswegen z.B. Messerstechereien und ähnliches auch erlaubt werden, weil wir ja eigentlich froh sein sollten, dass die Jugendlichen nicht mit Pistolen etc. aufeinander losgehen? Sind das die Rechtfertigungen der Tabakindustrie? Hoffentlich haben die auch mal gute Gründe für das Rauchen. 

Als letztes, ich hoffe, Sie verzeihen mir meine bisherige "Aggressivität", möchte ich noch zu seinem Kommentar Stellung nehmen, dass die Bevölkerung gar keine rauchfreien Restaurants will... Ich halte das schlichtweg, wie beinahe alle seine Behauptungen in dem Gespräch, für einfach falsch. Nicht die Bevölkerung will das so, sondern die Raucher! Nichtraucher werden also gar nicht zur Bevölkerung gezählt, oder wie darf man das verstehen?? Allerdings gebe ich Herrn Mauhart in einem Punkt recht: Die Gastwirte werden ungern auf den größten Teil der Kundschaft verzichten wollen, und das sind nun mal leider Raucher. Wenn es wirklich mal soweit kommen sollte, dass rauchen an öffentlichen Orten verboten sein sollte, dann denke ich aber, dass - nach einer sehr schweren Anfangsphase - immer mehr Restaurants etc. entstehen werden, die das bevorzugen; immerhin sind die Reinigungskosten sicherlich auch nicht zu verachten (Lüftung, Scheiben, Elektrogeräte wie TV, HiFi,...). 
Wie auch immer, ich hoffe, dass ich Sie jetzt nicht zuuu sehr mit diesem Schreiben "belästigt" habe, aber ich war sehr froh, mal jemanden zu sehen, der sich für das einsetzt, was ich schon mein ganzes Leben vermisse: "Gerechtigkeit" für Nichtraucher :-) 
Ich hoffe, dass Sie in Zukunft noch viel mehr Leute überzeugen können und danke Ihnen, dass Sie diese Mail doch ganz gelesen haben :-) 
Mit freundlichen Grüßen, 
Michael Brockhaus, Deutschland 


Betreff: Kommentar - Egoismusexzess in Sache 
Rauchverbot in Gasthäusern 
Datum: Sat, 17 Jan 2004 21:50:17 +0100 
Von: "Harald J. Orthaber" <h.orthaber@fli.at> 
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Zum ZIB3 Diskussionsbeitrag vom Freitag, 16.1.04 bezüglich des von der EU 
angedachten Rauchverbots in Gasthäusern, versende ich folgenden Kommentar: 

Die menschlichen Charakterzüge betreffend des Egoismus zur Auslebung des 
Genusses, koste es was es wolle, treibt wieder fröhliche Urstände in höchster Blüte. Da wird die an sich längst geklärte Gesundheitsgefährdung mit volkswirtschaftlicher eindeutig negativer Tragweite mit nahezu lächerlicher Ignoranz äusserst primitiv von Herrn Mauhart (ehem. Direktor der Tabak Austria und auch Präsident des Österreichischen Fußballbundes (!)), nahezu bespottet. Der Gefährdung wird das Bedürfnis an Freiheit und Selbstbestimmung (man beachte, da geht es um: "Genusskultur", "persönliches Wohlbefinden, das sich nicht vorschreiben lässt", ...) entgegengesetzt. 
Offenbar gibt es nur die eine Sorte von Mensch, nämlich die die rauchen. Wer wen dabei in der Freiheit und dem Genuss mehr einschränkt, hat sich offenbar der lieben Herr Mauhart noch nicht überlegt. 
Die Gesundheitsgefährdung ist die eine Sache. Wie sieht es eigentlich mit der Einschränkung des Genusses auf ein gut riechendes Ambiente bei einem guten Essen, bei einem guten Gespräch in der Gaststube/Bar oder wenn man zu guter letzt nach Hause kommt, bei der Kleiderablage aus. Wer kennt nicht die vielen kleinen Ärgernisse, insbesondere mit den Zuhausegebliebenen, denen dann die entsprechende Rauchwürze entgegenschlägt, oder wo die Klamotten, wo geht, schnell ins Freie entsorgt werden. Ja, es zählt nur der Genuss des rauchenden Anteils der Bevölkerung. Ähnlich wie so manche Autofahrer vor dem Zebrastreifen Fußgeher gerne geradeausschauend scheinbar übersehen, so wird überall wo kein explizit angebrachtes Rauchverbot steht, ignorant angeraucht, egal ob z.B. gleich zwei Meter daneben jemand zu Mittagstisch sitzt. Es geht also im Alltag nicht einmal unbedingt nur um die Frage der Gesundheitsgefährdung, sondern auch um die egoistische Ignoranz, die da waltet. So gesehen, ist dem Herrn Mauhart zu danken, den Exzess des Egoismus richtiggehend vorgeführt bekommen und auf den Punkt gebracht zu haben. So wird es zu "guter" letzt, wie es Amerika vorzeigt, auch in Europa - ob man es glaubt oder nicht, eben zu Zwangsmaßnahmen kommen (müssen). Da hilft auch ein Angstbeissen vonseiten der Rauchergesellschaft nicht. Ob manche Räumlichkeiten oder Häuser ganz rauchfrei, wirkungsvolle Maßnahmen an bestimmten Tischen (die Tabak Austria könnte sich bei Ausstattungen ja beteiligen) oder zu gewissen Zeiten (z.B. einige Stunden um die Mittagszeit) und auch an gewissen Rauchfreitagen in Abendlokalen umzusetzen sind, wird zu diskutieren sein.  Eine wirklich "freie" Marktwirtschaft, wie es in den Köpfen so mancher politisch rechter Gruppierungen herumgeistert, wird es nie geben. Sie wird immer nur sogenannt "frei" sein können. Dafür sorgen eben die Egoismen so mancher MitbürgerInnen. Es braucht daher zumindest zum Teil neue Rahmenbedingungen und Regelungen, damit eine Volkswirtschaft auch als solches bezeichnet werden kann - ein Denken und Handeln in Kategorien des Allgemeinwohls und der Langfristigkeit. Die Staatsführung ist kein Unternehmen, hat höchstens davon das Attribut der Effizienz, muss transparent sein und ein Regelwerk zur Bereitstellung sozialer und technischer Infrastruktur gestalten und kontrollieren können. 
Lobbyistenpolitik zur Genussbefriedigung ist dabei nicht gefragt. Das muss sich Herr Mauhart wohl oder übel mit sich selbst ausmachen. 
Mit freundlichen Grüßen, 
Harald Orthaber 
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Harald J. Orthaber , h.orthaber@fli.at,  Dipl.-Ing./M.Sc. Dr., http://www.fli.at 
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*   FLi - Fernerkundung & Landschaftsoekologie fuer den Ingenieursektor 
*   (Remote Sensing & Landscape Ecology for Engineering) 
*   Trade licence for engineering consultance in the field of 
*   landscape ecology and landscape planning 
* 
*   A-1170 Wien, Austria         Lacknergasse 43/4 
*   Voice: 1-4846413                  Fax: 1-4846413 


Betreff: Cartoons in WIA 
Datum: 04.1.2004 
von: Robert Rockenbauer 
<nichtraucher@utanet.at> 
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Die Wirtschaft im Alpenraum (WIA) 10/2003 hat auf Seite 7 immer ein Cartoon von „BAES“. Diesmal wurden die Warnaufdrucke in die Mangel genommen. „Wir hätten da auch noch ein paar Warnhinweise!“ sagen drei Raucher (mit grünem, rotem und gelbem Gesicht). „Nichtraucher sind dick.“, „Nichtraucher sind nervös.“, „Nichtraucher sind uncool.“, „Nichtraucher gefährden das Pensionssystem.“, „Nichtraucher grenzen sich aus.“ Die Raucher wehren sich heißt es noch in der Schlusszeile. Diese untypischen Attribute für’s Nichtrauchen stellen eine arge Diffamierung der Nichtraucher dar: Braucht man sich noch zu wundern, wenn Nichtraucher sich kaum gegen das Passivrauchen wehren, wenn sie medial wieder einmal eine voll auf den Deckel bekommen? Die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen sollten von den Medien als ein positver Schritt in Richtung Gesundheitsaufklärung gelobt werden, anstatt sich darüber lustig zu machen. Außerdem werden bei den Warnhinweisen nicht die Raucher angegriffen, sondern deren Schädlichkeit aufgezeigt. Würde es z.B. heißen „Raucher sind dumm.“, „Raucher sind rücksichtslos.“, „Raucher sind nervös.“, „Raucher sind dick.“, Raucher missbrauchen das Solidaritätsprinzip.“, „Raucher sind Angeber.“, „Raucher sind Umwelt- u. Sozialschädlinge“, usw., dann könnte man obige Cartoon in WIA verstehen. 
Protestschreiben bitte an WIA, Rennweg 9, 6020 Innsbruck, 0512/ 571985, Fax 0512/571985-19, E-Mail: pohl.partner@tirol.com. 
Robert Rockenbauer, Bundesleiter 


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